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Klimaneutrales Gesundheitswesen umsetzen

Die Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation fokussiert auf  Klimaneutralität und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen und den damit verbundenen Gesundheitsschutz. Zur Umsetzung des zentralen Ziels der Klimaneutralität und Nachhaltigkeit werden Strategien und innovative wirkungsvolle Projekte entwickelt und umgesetzt, die Klimaschutz und Gesundheitsförderung im Gesundheitssystem verankern und systematisch in den Versorgungsalltag integrieren. Ein weiterer Fokus sind Bewusstseinsbildung, Wissenstransfer, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Darüber hinaus sollen Wissen und Kompetenzen zu Klimaschutz, Gesundheitsförderung und nachhaltiger Transformation im Gesundheitswesen verankert werden. Ziel ist, mit geeigneten Strategien, innovativen Projekten, Expertise, der Schaffung von Rahmenbedingungen, Standards und Maßnahmen eine gesundheitsfördernde und klimafreundliche Entwicklung des Gesundheitswesens zu unterstützen und die nachhaltige Transformation auf unterschiedlichen Ebenen in den relevanten Handlungsfeldern zu forcieren.

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Projekte - BIG FIVE

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Die Strategie klimaneutrales Gesundheitswesen gibt einen Überblick über die Ausgangssituation, erforderliche Rahmenbedingungen sowie klimarelevante Handlungsfelder und die Maßnahmen, deren es bedarf, um Klimaschutz im Gesundheitswesen zu verankern. Die Ergebnisse basieren auf einem partizipativen Prozess mit Stakeholderinnen und Stakeholdern, einer umfassenden Literaturrecherche und ersten Ergebnissen des Projekts „Beratung Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“. Weiters haben renommierte Expertinnen und Experten die Strategieentwicklung fachlich begleitet. Mit der umfassenden nationalen Strategie klimaneutrales Gesundheitswesen wird Österreich international zum Vorreiter.

Link zum Projekt   Strategie klimaneutrales Gesundheitswesen 

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Mit dem Projekt Beratung klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen werden Gesundheitseinrichtungen in Österreich seit 2022 dabei unterstützt, sich zu klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Einrichtungen zu entwickeln. Sie erhalten erforderliche Expertise, einschlägige Informationen und konkrete Unterstützung aus einer Hand. Es werden alle relevanten Handlungsfelder berücksichtigt: Gebäude und Energie, Mobilität, Ressourcen- und Abfallmanagement, nachhaltige Beschaffung, Ernährungssystem, Grün- und Freiräume, Bewusstseinsbildung und Kommunikation sowie ganzheitliche Verankerung von Klimaschutz in der Organisation. Mit Stand November 2025 nehmen über 550 Gesundheitseinrichtungen teil – davon 132 Krankenhäuser bzw. Rehakliniken und 156 Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Auch international stößt das Projekt in der Fachwelt als Best Practice auf sehr großes Interesse.

Link zum Projekt  

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Der Klimawandel stellt den Gesundheitssektor in Österreich vor zentrale Herausforderungen und bietet zugleich große Chancen durch die Reduktion von Treibhausgasemissionen, und die damit verbundene Senkung der Treibhausgase, des Energie- und Ressourcenverbrauchs und den damit einhergehenden Kosten. Die beiden Lehrgänge „Klima-Manager:innen in stationären Gesundheitseinrichtungen“ sowie „Klima-Manager:innen in Arztpraxen, Primärversorgungseinheiten (PVE), Ambulatorien und Apotheken“ setzen genau hier an und vermitteln fundiertes, praxisnahes Wissen zur Förderung der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen an der Schnittstelle zu Gesundheitsförderung im Gesundheitswesen.

Lehrgang "Klima-Manager:innen in stationären Gesundheitseinrichtungen"

Lehrgang "Klima-Manager:innen in Arztpraxen, PVE, Ambulatorien und Apotheken"

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Der seit 2023 jährlich verliehene Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ zeichnet Akteurinnen und Akteure aus, die innovative Klimaschutzprojekte im Gesundheitswesen umsetzen und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz und der Förderung unserer Gesundheit leisten. Die Auszeichnung holt gute Beispiele vor den Vorhang und bietet für weitere Akteurinnen und Akteure einen zusätzlichen Anreiz, selbst aktiv Klimaschutzmaßnahmen in ihren Organisationen umzusetzen. Seit 2023 wurden aus rund 200 Einreichungen 56 besonders innovative, effektive und gut transferierbare Klimaschutzprojekte in sechs Kategorien ausgezeichnet.

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Die Plattform der Klima-Pionierinnen und Klima-Pioniere in den Gesundheitseinrichtungen ist seit 2024 online und hat das Ziel, Innovation, Vernetzung und Wissenstransfer im Bereich Klimaschutz zu fördern und weitere Akteurinnen und Akteure im Gesundheitsbereich und darüber hinaus zu inspirieren und zu motivieren, in den eigenen Einrichtungen konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die Plattform wird laufend durch neue Projekte erweitert.

Link zur Plattform

Weitere Projekte

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Eine gesunde Verpflegung in stationären Gesundheitseinrichtungen leistet einen wichtigen Beitrag zu Genesung, Gesundheitsförderung und Klimaschutz. Das Pilotprojekt zeigt, wie eine gesunde und klimafreundliche Gemeinschaftsverpflegung in stationären Gesundheitseinrichtungen schrittweise umgesetzt werden kann. Ziel ist es eine gesunde Ernährung zu fördern und Treibhausgasemissionen zu senken in dem eine pflanzenbetonte Ernährung gefördert, saisonale, regionale und biologische Lebensmittel verstärkt eingesetzt, Lebensmittelabfälle reduziert und Mitarbeitende sowie Patientinnen/Patienten und Bewohner:innen sensibilisiert werden. Die Grundlage für das Pilotprojekt bildet ein strukturierter und partizipativer Prozess unter Einbeziehung aller relevanten Berufsgruppen.

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Das Pilotprojekt „Zukunftsfit im Arbeitsalltag - gesund und klimafreundlich“ startet im Jahr 2026 und verfolgt das übergeordnete Ziel, fünf stationäre Gesundheitseinrichtungen (Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Senioren- und Pflegeeinrichtungen) dabei zu unterstützen, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz systematisch mit Klimaschutz zu verbinden und in der Gesundheitseinrichtung zu implementieren.

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Das Projekt Climate4Health erarbeitet für das Gesundheitswesen an der Schnittstelle von Klimaschutz und Versorgungssicherheit die Gestaltung der Rahmenbedingungen und die notwendigen Maßnahmen zur Ableitung prioritärer Handlungsempfehlungen. Es verfolgt das Ziel, Gesundheitseinrichtungen in ihrer Doppelrolle zu unterstützen, durch konsequenten Klimaschutz und effiziente Ressourceneinsparung die Versorgungssicherheit zu stärken. Damit werden ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Stabilität und gesellschaftliche Resilienz zusammengeführt. Auf diese Weise leistet das Projekt einen substanziellen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitsversorgung und Krisensicherheit in Österreich.

Das Projekt Climate4Health wird gefördert bzw. finanziert im Rahmen des Sicherheitsforschungs-Förderprogrammes KIRAS /K-PASS durch das Bundesministerium für Finanzen und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt.

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