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Gesundheitsfördernde und gesundheitskompetente Organisationen

Grundlegendes Ziel ist die Erhöhung der gesunden Lebensjahre sowie der Lebensqualität der Menschen in Österreich durch den gezielten Ausbau von Gesundheitsförderung und Prävention in und durch Gesundheitseinrichtungen. Gesundheitseinrichtungen werden bei der nachhaltigen und qualitätsvollen Umsetzung durch Vernetzungsaktivitäten, Beratung und Training, Standards, Anerkennungsverfahren sowie spezifische Tools unterstützt.

 

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Netzwerke:

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Das Österreichische Netzwerk gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG) besteht seit 1996 als Sub-Netzwerk des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierten Netzwerks "Health Promoting Hospitals and Health Services" (HPH). Seit 2006 ist das Netzwerk als gemeinnütziger Verein im Sinne des Österreichischen Vereinsrechtes organisiert.

ONGKG

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Die Internationale Konferenz für gesundheitsfördernde Krankenhäuser und Gesundheitsdienste (HPH) ist die wichtigste Veranstaltung des internationalen Health Promoting Hospitals-Netzwerks. Sie dient als Forum für Lernen und Austausch über Gesundheitsförderung in und durch Gesundheitsdienste für Angehörige der Gesundheitsberufe, Berater, Wissenschaftler und Politiker und verzeichnet jährlich durchschnittlich 500 Teilnehmer.

HPH

Laufende Projekte

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Die Initiative Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz in der Primärversorgung (GFPV) fördert Vernetzung, Informationsaustausch und Wissenstransfer zur Implementierung von Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz in der Primärversorgung zwischen den Stakeholdern aller Ebenen. Es werden Materialien, Tools und Angebote mit und für die Praxis entwickelt (Einzel- und Gruppenpraxen sowie Primärversorgungseinheiten der Allgemeinmedizin sowie Kinder- und Jugendheilkunde).

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Seit 2024 ist Österreich – vertreten durch die GÖG – Teil der Joint Action PreventNCD. Im Work Package 7 („Ungleichheiten bei Krebs und anderen nicht übertragbaren Krankheiten verrin-gern“), liegt der Fokus im Task 7.4 auf der Stärkung der Gesundheitskompetenz (GK) der Bevölkerung. Der von der GÖG koordinierte Subtask 7.4.4 setzt dort an, wo Gesundheitsver-sorgung Menschen am meisten erreichen kann: direkt in den Organisationen, die täglich für ihre Gesundheit sorgen. Das europäische Projekt unterstützt Gesundheitseinrichtungen dabei, international anerkannte Standards der organisationalen GK (OGK) in die Praxis umzusetzen. Ziel ist es, Strukturen zu fördern, die Patientinnen und Patienten den Zugang zu verständlichen Informationen erleichtern, Orientierung bieten und eine aktive Beteiligung an Gesundheitsent-scheidungen ermöglichen. 

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Der Lehrgang „Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung“ unterstützt Mitarbeitende von Gesundheitseinrichtungen dabei, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung nachhaltig in ihrer Organisation zu verankern. In drei Monaten (März–Juni 2026) erwerben Teilnehmende praxisnahes Wissen, das direkt im Arbeitsalltag anwendbar ist: von der Verbes-serung der Patientenkommunikation, der patientenzentrierten Navigation bis zur Umsetzung umfassender gesundheitsfördernder Maßnahmen. 

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