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Gesundheitskompetenz

Die unzureichende Gesundheitskompetenz der österreichischen Bevölkerung, insbesondere in den Bereichen der Navigationskompetenz (Orientierung im Gesundheitssystem), der digitalen Gesundheitskompetenz (Umgang mit Onlineinformationen) und Gesundheitskompetenz innerhalb der Gesundheitsförderung, zieht weitreichende gesundheitliche und ökonomische Folgen nach sich: Menschen mit einer geringen Gesundheitskompetenz schätzen ihre eigene gesundheitliche Situation schlechter ein, nehmen das Gesundheitssystem stärker in Anspruch und finden sich darin schlechter zurecht. Auch die wachsende Landschaft digitaler Gesundheitsangebote erfordert zunehmend entsprechende Kompetenzen seitens der Nutzer:innen. Rund die Hälfte der österreichischen Bevölkerung hat Schwierigkeiten, die Vertrauenswürdigkeit dieser Angebote zu beurteilen (Griebler et al. 2021). 

Mit der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) wurde eine zentrale Koordinationsstruktur geschaffen, um die bundesweite Umsetzung des Gesundheitsziels 3 langfristig und nachhaltig zu unterstützen und inhaltlich strategisch weiterzuentwickeln. Die ÖPGK und ihre Aktivitäten bieten geeignete Koordinationsstrukturen auf nationaler Ebene, um die Gesundheitskompetenz der österreichischen Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. 

Gesundheitsfördernde und -kompetente Organisationen   

 Gesundheitskompetenz der Bevölkerung und Gesundheitsberufe  

Wissen & Publikationen

 

Fotocredit: © shefkate/Adobe Stock

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