Pilotprojekt klimafreundliche und gesunde Gemeinschaftsverpflegung in Gesundheitseinrichtungen
Eine gesunde Verpflegung in stationären Gesundheitseinrichtungen trägt maßgeblich zur Gesundheit, Genesung sowie zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität der Patientinnen und Patienten bzw. der Bewohner:innen bei. Gleichzeitig ist die Gemeinschaftsverpflegung ein wichtiger Hebel zur erfolgreichen Umsetzung von Klimaschutz und Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen. Durch die Umsetzung von Maßnahmen entlang der klimarelevanten Prozesskette in der Gemeinschaftsverpflegung - von der Planung über die Beschaffung bis hin zur Speiseplangestaltung und Entsorgung - können sowohl gesundheitliche als auch ökologische Vorteile erzielt werden.
Ziel des Projekts ist es, Gesundheitseinrichtungen dabei zu unterstützen, die Gemeinschaftsverpflegung für Mitarbeiter:innen sowie Patientinnen und Patienten und Bewohner:innen gesund und klimafreundlich zu gestalten. Das Pilotprojekt zur Implementierung einer gesunden und klimafreundlichen Verpflegung in einer ausgewählten Senioren- und Pflegeeinrichtung sowie einem Krankenhaus verläuft in mehreren Phasen. Im Mittelpunkt stehen die Analyse der aktuellen Verpflegungssituation, die Identifikation von Optimierungspotenzialen, die Erarbeitung von Maßnahmen und konkreten Umsetzungsschritten sowie die Darstellung von Herausforderungen und den erforderlichen Rahmenbedingungen.
Der Nutzen des Projekts liegt in der gezielten Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen bei der Transformation hin zu einer gesundheitsfördernden und klimafreundlichen Verpflegung. Durch fundierte Analysen und eines partizipativen Entwicklungsprozesses werden praxisnahe und umsetzbare Maßnahmen erarbeitet, die sowohl gesundheitliche als auch ökologische Vorteile mit sich bringen. Die Einrichtungen erhalten eine klare Orientierung und konkrete Handlungsempfehlungen, um die Verpflegung nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig die Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen und Mitarbeitenden zu steigern.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an DIin Karin Schanes, PhD karin.schanes@goeg.at