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Social Media und KI: Junge Menschen gestalten gesundheitsförderliche digitale Lebenswelten mit

Soziale Medien und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz prägen den Alltag vieler junger Menschen. Sie bieten Möglichkeiten für Austausch, Information, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig können sie Herausforderungen mit sich bringen, etwa durch Vergleichsdruck, Cybermobbing, problematische Inhalte oder die ständige Verfügbarkeit digitaler Angebote. 

Wie Jugendliche und junge Erwachsene diese Entwicklungen erleben und welche Unterstützung sie sich wünschen, steht im Mittelpunkt eines Beteiligungsprozesses der Gesundheit Österreich. Ziel ist es, gemeinsam mit jungen Menschen Maßnahmen zu entwickeln, die einen gesundheitsförderlichen Umgang mit Social Media und KI stärken. Im Rahmen des Projekts wurden bereits zahlreiche Gespräche mit Jugendlichen geführt. Die dabei gesammelten Erfahrungen und Perspektiven zeigen, dass junge Menschen digitale Medien differenziert betrachten. Sie schätzen die Chancen für Vernetzung, Information und Selbstausdruck, wünschen sich gleichzeitig aber mehr Schutz vor belastenden Inhalten sowie Unterstützung im Umgang mit den Herausforderungen digitaler Lebenswelten.

Aktuell können 14- bis 25-Jährige ihre Einschätzungen zu unterschiedlichen Vorschlägen bei einem Voting auf der Beteiligungsplattform YouthVOICE einbringen. Dabei geht es unter anderem um Fragen der Medienkompetenz, des Umgangs mit Cybermobbing, der Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten sowie um die Verantwortung von Plattformen, Bildungseinrichtungen und Erwachsenen. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses werden 2027 in Jugendforen und weiteren Gesprächs-runden vertieft. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Einbindung unterschiedlicher Lebensrealitäten und Perspektiven junger Menschen. Die Erkenntnisse fließen anschließend in die Weiterentwicklung bestehender Angebote und in die Entwicklung neuer gesundheitsförderlicher Maßnahmen ein.

Zudem sind im Rahmen der Agenda Gesundheitsförderung für die Jahre 2027 und 2028 verschiedene Aktivitäten geplant, die junge Menschen dabei unterstützen sollen, digitale Medien selbstbestimmt, kritisch und gesundheitsförderlich zu nutzen. Dazu zählen Informationsangebote, Workshops und Bildungsformate für Jugendliche, Eltern sowie pädagogische Fachkräfte.

Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden sich auf der Plattform YouthVOICE.

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Weitere Infos dazu:

Bei einer Pressekonferenz am 29. Oktober 2026 stellten Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig, zwei Jugendliche und Gesundheit Österreich-Expertin Gerlinde Rohrauer-Näf die nächsten Schritte des Beteiligungsprozesses vor.

Hier nachlesen 

Bericht der Gesundheit Österreich zu sozialen Medien und psychosozialer Gesundheit