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Jugendgesundheitskonferenzen 2026 in Linz und Villach: Junge Menschen gestalten Gesundheit aktiv mit

Die Jugendgesundheitskonferenzen 2026 in Linz und Villach haben eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert sich junge Menschen mit ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden auseinandersetzen. Im Mittelpunkt beider Veranstaltungen stand die aktive Beteiligung von Jugendlichen, die ihre Ideen, Erfahrungen und Perspektiven zu psychosozialer Gesundheit einbrachten und damit wichtige Impulse für eine gesundheitsfördernde Zukunft setzten.

In Oberösterreich beteiligten sich im Rahmen der Initiative „Jugendgesundheitskonferenz – Mental Genial“, die vom Institut Suchtprävention, pro mente OÖ durchgeführt wird, mehr als 1.600 Jugendliche an insgesamt 62 Projekten. Die jungen Menschen entwickelten kreative und praxisnahe Beiträge zu Themen wie Bewegung, gesunde Ernährung, Selbstwirksamkeit, Schönheitsidealen, psychischer Gesundheit und künstlerischer Gesundheitsförderung. Die Ergebnisse wurden am 1. Juli im Neuen Rathaus Linz präsentiert. Die Konferenz bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam ein starkes Zeichen für Jugendbeteiligung und psychosoziale Gesundheitsförderung zu setzen.

Auch in Kärnten stand die Mitgestaltung junger Menschen im Mittelpunkt. Mit der ersten Jugendgesundheitskonferenz in Villach wurde ein wichtiger Meilenstein im Projekt „XUND und DU“ erreicht. Hunderte Jugendliche nutzten interaktive Stationen, Workshops und Messestände, um sich mit gesundheitsrelevanten Themen auseinanderzusetzen, ihre Anliegen einzubringen und Ideen für ihre Schulen, Gemeinden und Regionen zu entwickeln. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der psychosozialen Gesundheit und den Herausforderungen, denen junge Menschen heute begegnen – von Leistungsdruck über Social Media bis hin zu Zukunftssorgen.

Bei beiden Veranstaltungen war das Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung der Gesundheit Österreich im Rahmen der Agenda Gesundheitsförderung mit einem Marktstand vertreten. Neben dem Austausch zu psychosozialer Gesundheit und Social Media standen die Sichtweisen der Jugendlichen selbst im Fokus. In Linz wurden ihre Gedanken zu den positiven und negativen Auswirkungen von Social Media in einem Graphic Recording festgehalten. In Villach konnten die Jugendlichen ihre persönlichen Wohlfühlorte in der Region sichtbar machen und ihre Erfahrungen, Wünsche und Sorgen rund um digitale Medien teilen.

Die Jugendgesundheitskonferenzen zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll partizipative Ansätze in der Gesundheitsförderung sind. Wenn junge Menschen aktiv eingebunden werden, entstehen kreative Ideen, praxisnahe Lösungen und wichtige Beiträge zur Stärkung von Gesundheitskompetenz, Resilienz und psychischem Wohlbefinden. 

Auf der Plattform der Jugendbeteiligung können Jugendliche ihre Ideen zu Gesunheitsthemen einbringen, für Fachleute stehen Informationen und Tools am WohlfühlPOOL bereit (wohlfuehl-pool.at/jugendbeteiligung).

Ein besonderer Höhepunkt ist für 2027 geplant: Bei der ersten Bundesjugendgesundheitskonferenz werden Jugendliche aus allen Bundesländern ihre Projekte präsentieren und sich bundesweit vernetzen.

Weitere Infos sowie Fotos der jeweiligen Jugendgesundheitskonferenzen folgen demnächst.
 

Jugendgesundheitskonferenz in Villach