Gesetzliche Verankerung

Gesundheitsförderung wird in ihren verschiedenen Aspekten und Einflussfaktoren sowie Determinanten in einer Vielzahl von Gesetzen geregelt. Für eine langfristige, gut koordinierte und breitenwirksame Gestaltung und Finanzierung von Gesundheitsförderung ist jedoch eine solide legistische Verankerung notwendig.

In einer Studie des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien wurde bereits 2021 untersucht, welche Rahmenbedingungen für Public Health gegenwärtig gegeben sind und ob Adaptierungsbedarf besteht (Beauftragt durch das Bundesministerium für Gesundheit).

In einer weiteren Studie durchgeführt durch das Ludwig Boltzmann Institut Digital Health and Patient Safety wurden 2023 anhand einer Recherche der (legistischen) Rahmenbedingungen der österreichischen Gesundheitsförderungslandschaft sowie eines Rechtsvergleichs mit drei ausgewählten Nationen Ideen zur nachhaltigen Verankerung von Gesundheitsförderung zu entwickeln (beauftragt durch das Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung).

Das Kompetenzzentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gesundheitsförderung und Primärprävention in Österreich zu stärken. Die Ausarbeitung von Ideen und Vorschlägen, wie eine gute gesetzliche Verankerung konkret aussehen könnte, ist ein wesentlicher Teil dieser Aufgabe.


Projektbericht 2022


Ihre Ansprechpartnerin:

Mag.a pharm. Dr.in phil. Petra Plunger, MPH